Reiseziele der Kategorie: Aussichtspunkt

Schurenbachhalde

Emscherstraße 200, Essen, Germany

Auf südlichen Seite des Rhein-Herne-Kanals erhebt sich die Schurenbachhalde, eine etwa 65 Meter hohe Abraumhalde des Steinkohlebergbaus. Auf der heute begrünten Halde befindet sich seit 1998 als Landmarke die 15 Meter hohe Skulptur „Bramme für das Ruhrgebiet“ des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Nahe der Bramme, etwas versteckt entlang des Emscher-Weges, steht zudem eine weitere künstlerische Arbeit: Die „Schwelle“ von Raimund Kummer aus dem Jahr 1987.

Die Skulpturen sind jederzeit frei zugänglich.

Nordsternpark

Am Bugapark 1, 45899 Gelsenkirchen

Der 160 Hektar große Nordsternpark in Gelsenkirchen entstand auf dem Gelände der gleichnamigen, ehemaligen Zeche und wurde 1997 im Rahmen der Bundesgartenschau eröffnet. Die Bergbauvergangenheit des Geländes wurde bei der Umgestaltung zu einem Landschaftspark miteinbezogen. Die historischen Zechengebäude und der Förderturm wurden erhalten und saniert. Sie sind als Landmarke schon aus der Ferne sichtbar, genauso wie die große, rote Bogenbrücke über dem Rhein-Herne-Kanal. Auf dem alten Schachtturm der Zeche Nordstern posiert seit 2010 der Herkules, eine Monumentalplastik des Künstlers Markus Lüpertz. Die Figur soll die menschliche Kraft symbolisieren, die diese Kulturlandschaft geschaffen und immer wieder verändert und neu erfunden hat. Im Inneren des Nordsternturms zeigt das Videokunstzentrum vor der Kulisse der alten Fördermaschinerie Wechselausstellungen hochkarätiger Medienkunst. Unter dem Dach des Turms in fast 100 Metern Höhe befindet sich zudem eine Panoramaterrasse, die einen beeindruckenden Blick auf das Gelände des Parks eröffnet. Neben weitläufigen Wiesenflächen beheimatet der Nordsternpark unter anderem Abenteuer- und Wasserspielplätze, Kletterwände, eine Bühne für Open-Air-Veranstaltungen und die Gärten der Stadt.

Mehr Informationen zum Nordsternpark finden Sie unter www.nordsternpark.de.

Gelsenkirchen

Über Emscher-Weg

Landschaftspark Hoheward

51.568694, 7.168438

Inmitten eines 750 Hektar großen Landschaftsparks in Herten und Recklinghausen erhebt sich die Bergehalde Hoheward. Allein die Rundbögen des Himmelsobservatoriums sind mit einem Durchmesser von 45 Metern weithin sichtbar. Ein fast neun Meter hoher Obelisk dient als Sonnenuhr. Eine außergewöhnliche Fußgängerbrücke in Form eines Drachens überspannt die Cranger Straße und verbindet die Halde mit dem Stadtteilpark Hochlarmark, in dem sich auch ein Infopunkt befindet.

Von der nah gelegenen Halde Hoppenbruch bietet sich eine gute Sicht auf die Berghalde Hoheward . Das Windrad mit einer Stromerzeugungskapazität für 800 Haushalte ist wohl das markanteste Merkmal der Halde Hoppenbruch und verleiht ihr wohl deswegen auch den Namen „Berg mit Flügeln“. Wer mehr rund um das Thema Wind erfahren möchte, hat dazu die Möglichkeit im Skulpturenpark am Fuße des Windrads. Radsportler können sich auf den Mountainbike-Strecken austoben, für Wagemutige gibt es eine 2,3 km lange wettkampftaugliche Strecke mit Up- und Downhill-Bereichen. Zusammen mit der Halde Hoheward bildet dei Halde Hoppenbruch die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets.

Mitten im Landschaftspark befindet sich auch die seit 2000 stillgelegte Zeche Ewald. 125 Jahre hatte das Bergwerk Kohle befördert, nach der Stilllegung durchlief der heutige „Zukunftsstandort Ewald“ einen modernen und nachhaltigen Strukturwandel. Der Malakowturm von 1875 steht im Mittelpunkt der Zeche. Durch die Verbindung von Hightech, Freizeit und Kultur entstand eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit inmitten des Landschaftparkes Hoheward.

Mehr zum Landschaftspark Hoheward:

www.landschaftspark-hoheward.de

Recklinghausen

Über Emscher-Weg

Walkway and Tower

51.589683,7.286086

Im Rahmen der EMSCHERKUNST hat der japanische Künstler Tadashi Kawamata in Recklinghausen-Suderwich auf einer Anhöhe einen Turm mit einer Stegzuführung entworfen, den „Walkway and Tower“. Der Rundturm selbst erfüllt zwar alle Anforderungen einer funktionalen Architektur – Tadashi Kawamata versteht ihn in konzeptueller Hinsicht aber als Skulptur, die ganz bewusst den Charakter des Provisorischen, des Unfertigen und des Vergänglichen trägt.

Der fast 12 Meter hohe und begehbare Turm aus Lärchenholz ist ein beliebter Aussichtspunkt entlang des Emscher-Weges, denn er bietet einen weiten Blick über die gesamte Breite der Emscher-Insel bis hin zum regen Schiffsverkehr auf dem Rhein-Herne-Kanal.

Der Aussichtsturm „Walkway and Tower“ ist jederzeit und kostenfrei für Besucher zugänglich.  Anfahrt über Industriestr. 41, 44577 Castrop-Rauxel. Mehr Informationen zum Kunstwerk und Künstler finden Sie unter www.emscherkunst.de.

Recklinghausen

Über Emscher-Weg

Deusenberg

Deusenberg, Dortmund, Deutschland

Auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie in Dortmund-Deusen entstand 2004 im Zuge einer großflächigen Umgestaltung das neue Freizeitgebiet Deusenberg. Neben einer frei zugänglichen Mountainbike-Arena bietet der rund 112 Meter hohe, künstliche Berg eine ausgezeichnete Aussichtsplattform für Spaziergänger und Wanderer.

Gasometer Oberhausen

Arenastraße 11, 46047, Oberhausen, Deutschland

Der Gasometer Oberhausen, einst der größte Scheibengasbehälter Europas, wurde im Zuge der internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park in den 90er-Jahren zu einer außergewöhnlichen Ausstellungshalle umgebaut. Heute finden im Gasometer wechselnde Ausstellung und Installationen statt. Ein gläserner Aufzug führt Besucher auf das Dach, wo man ein beeindruckendes Panorama über die Emscher-Insel und bei klarem Wetter sogar über das gesamte westliche Ruhrgebiet genießen kann – von den Stahlwerken am Rhein bis zur Arena auf Schalke. Längst ist der Gasometer nicht mehr nur Industriedenkmal und Wahrzeichen der Stadt Oberhausen, sondern eine der bekanntesten Landmarken der gesamten Region.

Mehr Informationen zu aktuellen Ausstellungen sowie den Öffnungszeiten des Gasometers erhalten Sie unter www.gasometer.de.

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Die Region von Bönen bis Lünen entdecken

Der Seseke-Weg bietet eine direkte Wegeverbindung zwischen Bönen über Kamen und Bergkamen bis zur Sesekemündung in Lünen. An der Mündung in Lünen ist der Seseke-Weg mit der Römer-Lippe-Route verknüpft. Entlang der rund 25 Kilometer langen Strecke laden Rastplätze und Kunststandorte des Projektes „Über Wasser gehen“ zum Verweilen ein. 

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