Reiseziele der Kategorie: Rast

Hof Emschermündung

Am Hagelkreuz, 46535 Dinslaken

Die ehemalige Hofanlage von 1911 nahe der Emschermündung in Dinslaken wurde 2013 von der EMSCHERGENOSSENSCHAFT renoviert und umgebaut. Die zentrale und günstige Lage an der Mündung der Emscher in den Rhein sowie in der Nähe zu wichtigen Radwegeverbindungen war ein Anlass, den Hof durch eine umfassende Umgestaltung in neuer Weise zu beleben und für Besucher zu öffnen. Heute ist der Hof Emschermündung nicht nur eine informative Anlaufstelle für den Umbau der Emscher, er dient auch als Ort des informellen Lernens, Erlebens und Erfahrens ökologischer Zusammenhänge. Sämtliche Angebote auf dem Hof spiegeln dabei die Grundsätze der Nachhaltigkeit wider.

In Seminaren und Workshops werden interessierten Kindern und Erwachsenen beispielsweise die heimische Natur und der nachhaltige Umgang mit ihr näher gebracht. Im Außenbereich können ein Färbergarten, eine typisch niederrheinische Streuobstwiese sowie ein Natur- und Kräutergarten erkundet werden. Neben einem Atelier beheimatet der Hof Emschermündung auch ein Hofcafé. Picknickplätze und ein Kinderspielplatz mit Barfußpfad laden Jung und Alt zum Verweilen ein.

Mehr Informationen zum Hof, den Öffnungszeiten des Cafés sowie dem aktuellen Veranstaltungs- und Workshopangebot finden Sie unter www.hof-emschermuendung.de.

Jugendtreff Emscherdamm

51.526827, 6.793793

In Oberhausen-Holten führt der Emscher-Weg entlang eines großen Feldes, dem sogenannten Holtener Bruch. Einige Meter weiter ist im Zuge der emscherkunst ein neuer Jugendtreff entstanden. Das Besondere an dem Bau ist neben seiner außergewöhnlichen Architektur vor allem sein Entstehungsprozess: Im Rahmen des Projektes PLAY_LAND der slowenischen Künstlerin Apolonija Šušteršič entstanden in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Anwohnern und unterstützt durch die Bochumer Architekten Banz + Riecks sowie die wbp Landschaftsarchitekten die Entwürfe für den neuen Jugendtreff „Emscherdamm“. Herausgekommen ist nicht nur ein moderner Jugendtreff und Veranstaltungsort, sondern auch ein Skate Pool und Kinderspielplatz.

Kaisergarten

51.491471, 6.85669

Der 28 Hektar große Volkspark wurde 1898 kurz nach dem Ankauf durch die Stadt Oberhausen anlässlich des 100. Geburtstags von Kaiser Wilhelm I. auf den Namen Kaisergarten getauft. Wiesen, Baumgruppen sowie ein alter Emscherarm, der mit den  Teichanlagen verbunden ist, zeichnen den Park aus.

Das verzweigte System des Emscher-Altarmes wurde von der EMSCHERGENOSSENSCHAFT ökologisch und gestalterisch aufgewertet und das Gewässer mit seinen Ufern als zentrales Parkelement wieder erlebbar gemacht. Aus dem Garten heraus geht es über die Spiralbrücke „Slinky Springs to Fame“ hinüber auf die Emscher-Insel und zur heutigen Emscher, die in den kommenden Jahren noch umgestaltet wird.

Haus Ripshorst

Ripshorster Straße 306, 46117, Oberhausen, Deutschland

Haus Ripshorst liegt idyllisch am südlichen Ufer des Rhein-Herne-Kanals in Oberhausen zwischen großen Wiesenflächen, die von einem großen Gehölzgarten umspannt sind. In dem ehemaligen Bauernhof befindet sich heute das Informationszentrum zum Emscher Landschaftspark, der sich quer durch die gesamte Region über 80 Kilometer Länge von Duisburg bis Bönen erstreckt. Eine multimediale Ausstellung informiert umfassend über den Emscher Landschaftspark. Dem Informationszentrum angegliedert ist eine Fahrradstation, so dass Haus Ripshorst gleichzeitig als Ausgangspunkt für virtuelle wie auch reale Ausflüge genutzt werden kann.

Informationen zu den Öffnungszeiten von Haus Ripshorst und Informationszentrum Emscher Landschaftspark sowie Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen erHaus Ripshorshalten Sie unter www.metropoleruhr.de.

Nordsternpark

Am Bugapark 1, 45899 Gelsenkirchen

Der 160 Hektar große Nordsternpark in Gelsenkirchen entstand auf dem Gelände der gleichnamigen, ehemaligen Zeche und wurde 1997 im Rahmen der Bundesgartenschau eröffnet. Die Bergbauvergangenheit des Geländes wurde bei der Umgestaltung zu einem Landschaftspark miteinbezogen. Die historischen Zechengebäude und der Förderturm wurden erhalten und saniert. Sie sind als Landmarke schon aus der Ferne sichtbar, genauso wie die große, rote Bogenbrücke über dem Rhein-Herne-Kanal. Auf dem alten Schachtturm der Zeche Nordstern posiert seit 2010 der Herkules, eine Monumentalplastik des Künstlers Markus Lüpertz. Die Figur soll die menschliche Kraft symbolisieren, die diese Kulturlandschaft geschaffen und immer wieder verändert und neu erfunden hat. Im Inneren des Nordsternturms zeigt das Videokunstzentrum vor der Kulisse der alten Fördermaschinerie Wechselausstellungen hochkarätiger Medienkunst. Unter dem Dach des Turms in fast 100 Metern Höhe befindet sich zudem eine Panoramaterrasse, die einen beeindruckenden Blick auf das Gelände des Parks eröffnet. Neben weitläufigen Wiesenflächen beheimatet der Nordsternpark unter anderem Abenteuer- und Wasserspielplätze, Kletterwände, eine Bühne für Open-Air-Veranstaltungen und die Gärten der Stadt.

Mehr Informationen zum Nordsternpark finden Sie unter www.nordsternpark.de.

Gelsenkirchen

Über Emscher-Weg

Stadthafen Recklinghausen

Der Stadthafen Recklinghausen wurde 1914 fast gleichzeitig mit dem Rhein-Herne-Kanal in Betrieb genommen. Ursprünglich berührte das Recklinghäuser Stadtgebiet den Kanal gar nicht, erst der Erwerb eines 55.000 Quadratmeter großen Gebietes von der Stadt Herne ermöglichte den Zugang.

Da die Zechen ihre eigenen Häfen hatten, bestand der Umschlag im Recklinghäuser Hafen hauptsächlich aus Getreide, Futtermitteln, Sand, Kies und anderen Baumaterialien. Im Ersten Weltkrieg wurden Lebensmittel aus den Niederlanden angeliefert. Im Rahmen des Projektes Emscher Landschaftspark entstanden neue Nutzungskonzepte für den Hafen und das umgebende Stadt-Areal. Heute lockt mit Blick auf historische Hafenkräne der „Lemon Beach Club“ am Stadthafen mit Erfri- schungen und Strandatmosphäre.

Öffnungszeiten, Veranstaltungen und aktuelle Angebote finden Sie unter www.stadthafen.com.

Stadthafen Recklinghausen

Museum Strom und Leben

Umspannwerk Recklinghausen, Uferstraße, Recklinghausen, Deutschland

„Elektrizität einfach verstehen - Spaß und Spannung erleben“ lautet das erklärte Motto des Museums. Auf einem interaktiven Rundgang durch das Umspannwerk Recklinghausen werden Geschichte und Grundlagen der Elektrizität spielerisch und lebendig erklärt. Das Museum dokumentiert auf rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Entwicklung der Stromerzeugung und -nutzung im Wandel der Zeit.

Informationen zu Öffnungszeiten und aktuellen Veranstaltungen finden Sie unter www.umspannwerk-recklinghausen.de .

Recklinghausen

Über Emscher-Weg

Haus Rodenberg

Haus Rodenberg, Rodenbergstraße, Dortmund, Deutschland

Die barocke Wasserburg und ehemalige Adelssitz am Ufer der Emscher in Dortmund-Aplerbeck ist bereits 1290 urkundlich erwähnt. In den 1990er-Jahren wurden das erhaltene Vorburggebäude und der anliegende Park restauriert und wiederhergestellt. Heute befinden sich im Haus Rodenburg Seminarräume der Volkshochschule und ein Restaurant.

Entlang der Ostseite vom Haus Rodenberg floss seit jeher die Emscher, seit 1926 allerdings nicht mehr in einem offenen Flussbett, sondern in einem unterirdischen Kanal. Im Rahmen des Emscher-Umbaus hat die EMSCHERGENOSSENSCHAFT den Fluss 2010 wieder an die Oberfläche zurückgeholt. Wo vorher nur eine Betonfläche war, ist nun ein idyllisches Bachbett entstanden, das zu einer deutlichen Aufwertung des Stadtteils geführt hat. Aplerbeck hat damit ein bedeutendes Stück Natur zurück erhalten.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde eine mächtige, alte Sandsteinmauer entdeckt, die Ende des 17. Jahrhunderts zum Haus Rodenberg gehörte und damals der Emscherregulierung und der Böschungsabstützung diente. Um sie zu erhalten, wurde sie von der EMSCHERGENOSSENSCHAFT in ein modernes Bauwerk eingebunden. Damit kann sie nun wieder ihre originäre Aufgabe erfüllen.

BernePark

Ebelstraße 25a, Bottrop, Deutschland

Der Stadtteil Bottrop-Ebel liegt in „Insellage“ zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal. Ebel entstand 1863 als Siedlung für die Zeche Prosper I.  Noch heute befindet sich hier eine für das Ruhrgebiet typische Zechensiedlung. Am nördlichen Rand von Bottrop-Ebel liegt die in den 50er-Jahren erbaute Kläranlage Bernemündung der EMSCHERGENOSSENSCHAFT, die seit 1997 außer Betrieb ist. Im Zuge der emscherkunst wurde das Gelände der ehemaligen Kläranlage zu einem öffentlich zugänglichen Bürgerpark umgestaltet. Im früheren Maschinenhaus befindet sich heute eine Gastronomie.

Im BernePark können vier Kunstwerke der emscherkunst dauerhaft erlebt werden. So sind hier das „Theater der Pflanzen“ von Piet Oudolf und Gross.Max und die „Lichtinstallation“ von Mischa Kuball sowie das Werk „Catch as catch can“ von Lawrence Weiner angesiedelt. Außerdem findet sich hier auch eins der zahlreichen markanten Fernrohre des dänischen Künstlers Jeppe Hein.

Das so genannte „Parkhotel“ des österreichischen Künstlers Andreas Strauss bietet Besuchern in Form von umgebauten Kanalrohren ausgefallene Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände. Über das Internet können die Schlafplätze in der ungewöhnlichen Herberge ganz unkompliziert reserviert werden. Übernachtet wird nach dem „Pay as you wish“-Prinzip, bei dem die Gäste bezahlen, was sie für angemessen halten bzw. womit sie die Idee unterstützen möchten.

Der BernePark ist jederzeit geöffnet und kostenfrei zugänglich. Die aktuellen Öffnungszeiten des Restaurants im Maschinenhaus finden Sie unter www.bernepark.de. Reservierungen für das Parkhotel können unter www.dasparkhotel.net erfolgen. Mehr Informationen zu den Kunstwerken im BernePark finden Sie unter www.emscherkunst.de.

Westfalenpark Dortmund

Westfalenpark, Dortmund, Deutschland

Der Westfalenpark Dortmund wurde zur Bundesgartenschau 1959 eröffnet. Das Gelände wurde mehrfach erweitert und zählt heute mit 70 Hektar zu den großen Parkanlagen in Europa. Für Besucher aus nah und fern hat sich der Westfalenpark als beliebtes Ausflugsziel etabliert. Weithin sichtbares Zeichen der Parkanlage ist das mit 220 Metern ehemals höchste Gebäude Deutschlands, der Florianturm.

Mit über 80.000 Zuschauerplätzen ist der Signal Iduna Park des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund das größte Fußballstadion Deutschlands. Mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ist das Stadion ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund. Seit dem 19. Dezember 2008, dem 99. Geburtstag des Vereins, existiert in der Nordostecke des Stadions ein Museum rund um die Geschichte von Borussia Dortmund.

Emscherquellhof

Quellenstraße 2, Holzwickede, Deutschland

Auf dem Gelände der Fachwerk-Hofanlage des Emscherquellhofes in Holzwickede liegt der „Quellteich“ der Emscher. Landmesser des preußischen Königs hatten 1824 das Urkataster erstellt und die damals noch unter dem Namen „Lünschermannhof“ bekannte Anlage fälschlicherweise als Quellgebiet der Emscher festgelegt. Tatsächlich entspringt die Emscher jedoch im Hixterwald, einige hundert Meter südwestlich des Hofes. Hier fließt Emscherwasser aus insgesamt fünf Quelltöpfen zusammen.

Der Hof wurde 1801 errichtet und entspricht architektonisch der damals regionaltypischen Bauweise eines Westhellweghofes. 2005 restaurierte die EMSCHERGENOSSENSCHAFT die Hofanlage nach originalem Vorbild. Heute informiert vor Ort eine Ausstellung über die Hofgeschichte, den damaligen Alltag und den Umbau des Emscher-Systems. Jedes Jahr im August findet das beliebte Emscherquellfest statt. Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT nutzt den Hof vor allem für eigene Schulungen, Seminare und Weiterbildungen. Gleichwohl soll er – wann immer es geht – für interessierte Bürger offen stehen.

Die Ausstellung zum Emscher-System kann von Mai bis August an jedem 2. Sonntag im Monat von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden. An diesen Tagen findet um 16 Uhr eine Führung statt. Führungswünsche können von montags bis freitags angemeldet werden bei:

Claudia und Gerd Drzisga
T. 0 23 01 91 98 17

F. 0 23 01 29 79 97

E-Mail: emscherquellhof@eglv.de

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049, Oberhausen, Deutschland

Das Schloss Oberhausen gab dem 1846 in der Nähe erbauten und 1847 eröffneten Bahnhof und damit der späteren Stadt Oberhausen den Namen. Das Schloss Oberhausen, das heute die renommierte Galerie Ludwig beherbergt, schließt sich dem Kaisergarten an. In der historischen Schlossanlage werden Meisterwerke alter und moderner Kunst aus den Beständen von Peter und Irene Ludwig präsentiert. Daneben zeigt das Museum regelmäßig populäre Wechselausstellungen aus den Bereichen Video, Fotografie und Plakatkunst.

Mehr Informationen zu aktuellen Ausstellungen sowie den Öffnungszeiten der Galerie Ludwig erhalten Sie unter www.ludwiggalerie.de.

PHOENIX See

PHOENIX See, Dortmund, Deutschland

160 Jahre lang wurde in Dortmund-Hörde Stahl gekocht. Der Name Phoenix stand für das Hochofenwerk auf dem Gelände Phoenix- West und das Oxygen-Stahlwerk Hermannshütte auf dem Gelände Phoenix-Ost. Mit dem Strukturwandel der Region ging diese Epoche zu Ende – aus den Werksgeländen wurde 2001 eine der zahlreichen Industriebrachen im Revier. Doch inzwischen ist Phoenix wie der griechische Sagenvogel wieder auferstanden – als Innovations- und Freizeitareal der Stadt Dortmund.

seseke-weg-logo

Die Region von Bönen bis Lünen entdecken

Der Seseke-Weg bietet eine direkte Wegeverbindung zwischen Bönen über Kamen und Bergkamen bis zur Sesekemündung in Lünen. An der Mündung in Lünen ist der Seseke-Weg mit der Römer-Lippe-Route verknüpft. Entlang der rund 25 Kilometer langen Strecke laden Rastplätze und Kunststandorte des Projektes „Über Wasser gehen“ zum Verweilen ein. 

www.seseke-weg.de
fahrrad logo Der Seseke-Weg — Jetzt die Region von Bönen bis Lünen entdecken.