Reiseziele der Kategorie: Sehenswürdigkeiten

Kokerei Hansa

Kokerei Hansa, Emscherallee, Dortmund, Deutschland

Die 1928 in Betrieb genommene Großkokerei Hansa war ein wichtiger Teil der Verbundwirtschaft der Dortmunder Montanindustrie. Von den benachbarten Zechen bezog sie die Steinkohle und lieferte den daraus produzierten Koks und das Kokereigas an Dortmunder Hüttenwerke. Darüber hinaus wurden aus dem Gasgemisch, das bei der Verkokung entstand, wichtige Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen. 1992 wurde die Kokerei endgültig stillgelegt.

Seit 1998 stehen die wichtigsten Produktionsbereiche der Kokerei unter Denkmalschutz. Die Anlage befindet sich im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Kokerei ihre Geschäftsstelle betreibt.

Teilbereiche der Kokerei sind während der Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 10-16 Uhr) für Tagesgäste kostenfrei begehbar. Informationen und Anfragen zum Führungsangebot erhalten Sie bei der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Tel. 02 31 / 93 11 22-33, info@industriedenkmal-stiftung.de, www.industriedenkmal-stiftung.de

Slinky springs to Fame

51.493111, 6.858421

Der Frankfurter Architekt und Künstler Tobias Rehberger entwarf für die EMSCHERKUNST.2010 eine Fußgängerbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Die spiralförmige Brückenskulptur mit dem beschwingten Namen „Slinky Springs to Fame“ ist angelehnt an das beliebte amerikanische Spielzeug, die Regenbogenspirale. In ihrer Konstruktion ist die Brücke einzigartig: Leicht, wild und unregelmäßig wie ein geworfenes Seil führt sie Fußgänger vom Kaisergarten über den Rhein-Herne-Kanal auf das Gelände des Stadtsportbundes.

Mehr Informationen zur Spiralbrücke und Tobias Rehberger finden Sie unter www.emscherkunst.de.

Burg Vondern

Arminstraße 65 46117 Oberhausen

Am nördlichen Rand der Brache Vondern in Oberhausen, einem ehemaligen Zechengelände, befindet sich die Burg Vondern, deren Geschichte bis weit ins 11. Jahrhundert zurückgeht. Die erhaltenen Gebäudeteile der Burg Vondern stammen aus verschiedenen Epochen und sind vermutlich ab dem 13. Jahrhundert entstanden. Heute können Besucher die Burg im Rahmen geführter Touren besichtigen. Die Vorburg beherbergt eine Ausstellung mit keramischen Funden des Geländes der Burg und anderen historischen Zeugnissen.

Nordsternpark

Am Bugapark 1, 45899 Gelsenkirchen

Der 160 Hektar große Nordsternpark in Gelsenkirchen entstand auf dem Gelände der gleichnamigen, ehemaligen Zeche und wurde 1997 im Rahmen der Bundesgartenschau eröffnet. Die Bergbauvergangenheit des Geländes wurde bei der Umgestaltung zu einem Landschaftspark miteinbezogen. Die historischen Zechengebäude und der Förderturm wurden erhalten und saniert. Sie sind als Landmarke schon aus der Ferne sichtbar, genauso wie die große, rote Bogenbrücke über dem Rhein-Herne-Kanal. Auf dem alten Schachtturm der Zeche Nordstern posiert seit 2010 der Herkules, eine Monumentalplastik des Künstlers Markus Lüpertz. Die Figur soll die menschliche Kraft symbolisieren, die diese Kulturlandschaft geschaffen und immer wieder verändert und neu erfunden hat. Im Inneren des Nordsternturms zeigt das Videokunstzentrum vor der Kulisse der alten Fördermaschinerie Wechselausstellungen hochkarätiger Medienkunst. Unter dem Dach des Turms in fast 100 Metern Höhe befindet sich zudem eine Panoramaterrasse, die einen beeindruckenden Blick auf das Gelände des Parks eröffnet. Neben weitläufigen Wiesenflächen beheimatet der Nordsternpark unter anderem Abenteuer- und Wasserspielplätze, Kletterwände, eine Bühne für Open-Air-Veranstaltungen und die Gärten der Stadt.

Mehr Informationen zum Nordsternpark finden Sie unter www.nordsternpark.de.

Gelsenkirchen

Über Emscher-Weg

Wetterschacht Zeche Vereinigte Margarethe

51.491867, 7.609656

Die Zeche Vereinigte Margarethe ist ein ehemaliges Bergwerk im Dortmunder Stadtteil Aplerbeck. Die Zeche wurde vom 1856 gegründeten Aplerbecker Aktien-Verein für Bergbau in Dortmund-Sölde betrieben. 1859 wurde hier die Förderung aufgenommen und die Weiterverarbeitung der Steinkohle in einer eigenen Brikettfabrik realisiert. Die Schachtanlage Margarethe wurde 1926 stillgelegt. Der ehemalige Wetterschacht wurde vom bergbauhistorischen Verein Holzwickede rekonstruiert und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Emscherquelle.

Westfalenpark Dortmund

Westfalenpark, Dortmund, Deutschland

Der Westfalenpark Dortmund wurde zur Bundesgartenschau 1959 eröffnet. Das Gelände wurde mehrfach erweitert und zählt heute mit 70 Hektar zu den großen Parkanlagen in Europa. Für Besucher aus nah und fern hat sich der Westfalenpark als beliebtes Ausflugsziel etabliert. Weithin sichtbares Zeichen der Parkanlage ist das mit 220 Metern ehemals höchste Gebäude Deutschlands, der Florianturm.

Mit über 80.000 Zuschauerplätzen ist der Signal Iduna Park des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund das größte Fußballstadion Deutschlands. Mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ist das Stadion ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund. Seit dem 19. Dezember 2008, dem 99. Geburtstag des Vereins, existiert in der Nordostecke des Stadions ein Museum rund um die Geschichte von Borussia Dortmund.

Gasometer Oberhausen

Arenastraße 11, 46047, Oberhausen, Deutschland

Der Gasometer Oberhausen, einst der größte Scheibengasbehälter Europas, wurde im Zuge der internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park in den 90er-Jahren zu einer außergewöhnlichen Ausstellungshalle umgebaut. Heute finden im Gasometer wechselnde Ausstellung und Installationen statt. Ein gläserner Aufzug führt Besucher auf das Dach, wo man ein beeindruckendes Panorama über die Emscher-Insel und bei klarem Wetter sogar über das gesamte westliche Ruhrgebiet genießen kann – von den Stahlwerken am Rhein bis zur Arena auf Schalke. Längst ist der Gasometer nicht mehr nur Industriedenkmal und Wahrzeichen der Stadt Oberhausen, sondern eine der bekanntesten Landmarken der gesamten Region.

Mehr Informationen zu aktuellen Ausstellungen sowie den Öffnungszeiten des Gasometers erhalten Sie unter www.gasometer.de.

Emscherquellhof

Quellenstraße 2, Holzwickede, Deutschland

Auf dem Gelände der Fachwerk-Hofanlage des Emscherquellhofes in Holzwickede liegt der „Quellteich“ der Emscher. Landmesser des preußischen Königs hatten 1824 das Urkataster erstellt und die damals noch unter dem Namen „Lünschermannhof“ bekannte Anlage fälschlicherweise als Quellgebiet der Emscher festgelegt. Tatsächlich entspringt die Emscher jedoch im Hixterwald, einige hundert Meter südwestlich des Hofes. Hier fließt Emscherwasser aus insgesamt fünf Quelltöpfen zusammen.

Der Hof wurde 1801 errichtet und entspricht architektonisch der damals regionaltypischen Bauweise eines Westhellweghofes. 2005 restaurierte die EMSCHERGENOSSENSCHAFT die Hofanlage nach originalem Vorbild. Heute informiert vor Ort eine Ausstellung über die Hofgeschichte, den damaligen Alltag und den Umbau des Emscher-Systems. Jedes Jahr im August findet das beliebte Emscherquellfest statt. Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT nutzt den Hof vor allem für eigene Schulungen, Seminare und Weiterbildungen. Gleichwohl soll er – wann immer es geht – für interessierte Bürger offen stehen.

Die Ausstellung zum Emscher-System kann von Mai bis August an jedem 2. Sonntag im Monat von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden. An diesen Tagen findet um 16 Uhr eine Führung statt. Führungswünsche können von montags bis freitags angemeldet werden bei:

Claudia und Gerd Drzisga
T. 0 23 01 91 98 17

F. 0 23 01 29 79 97

E-Mail: emscherquellhof@eglv.de

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Der Seseke-Weg bietet eine direkte Wegeverbindung zwischen Bönen über Kamen und Bergkamen bis zur Sesekemündung in Lünen. An der Mündung in Lünen ist der Seseke-Weg mit der Römer-Lippe-Route verknüpft. Entlang der rund 25 Kilometer langen Strecke laden Rastplätze und Kunststandorte des Projektes „Über Wasser gehen“ zum Verweilen ein. 

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